Daten für eine informierte Schweiz
Das Bundesamt für Statistik (BFS) stellt hochwertige Daten und statistische Informationen über die Schweiz bereit und schafft damit Grundlagen für fundierte Entscheidungen und für die demokratische Meinungsbildung. Es zeichnet sich aus durch methodische Unabhängigkeit, wissenschaftlicher Expertise und die Fähigkeit, heterogene Daten in verlässliche und nutzbare Informationen zu überführen.

Im Fokus
Medienmitteilungen
Grossunternehmen wachsen schneller als KMU
Im Jahr 2024 hat sich das Wachstum der Schweizer KMU verlangsamt. Ihre Beschäftigtenzahl erhöhte sich lediglich halb so stark wie jene der Grossunternehmen. Mit mehr als 3,2 Millionen Beschäftigten und einem stetig steigenden Frauenanteil spielen KMU aber weiterhin eine entscheidende Rolle für die Schweizer Wirtschaft. Die meisten KMU sind eigenständig. Jene, die einer Unternehmensgruppe angehören, insbesondere einer multinationalen, weisen eine stärkere Beschäftigungsdynamik auf. Sie spielen zudem eine wichtige Rolle im Aussenhandel. Dies sind einige Ergebnisse aus der Publikation «Porträt der Schweizer KMU» des Bundesamtes für Statistik (BFS).
Die Konsumentenpreise sind im Oktober um 0,2% gestiegen
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) stieg im Oktober 2026 im Vergleich zum Vormonat um 0,2% und erreichte den Stand von 101,7 Punkten (Dezember 2025 = 100). Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat betrug die Teuerung +1,5%. Dies geht aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Verlässliche Informationen für Mensch und KI: Das Bundesamt für Statistik lanciert neuen Online-Auftritt
Das Bundesamt für Statistik (BFS) erneuert seinen Webauftritt mit zwei Plattformen: Die neue Amtswebseite «Das Bundesamt für Statistik» informiert über die Organisation und Dienstleistungen des BFS, das Fachportal «Statistik Schweiz» vereinfacht den Zugang zu statistischen Daten für Menschen und die künstliche Intelligenz. Damit schafft das BFS eine gemeinsame Grundlage aus nachvollziehbaren und verlässlichen Informationen für eine funktionierende Demokratie.
Die Zukunft von Daten und KI in der öffentlichen Statistik: Europäische Konferenz in Bern
Am 28. und 29. Oktober 2026 findet in Bern die Konferenz der Generaldirektorinnen und Generaldirektoren der nationalen statistischen Ämter (DGINS) statt. Dort treffen sich Vertreterinnen und Vertreter von vierzig nationalen Statistikämtern, die Leitungsmitglieder von Eurostat sowie internationale Fachpersonen. Die Konferenz findet jährlich in einem anderen Land des Europäischen Statistischen Systems (ESS) statt. Dieses Jahr wird die Veranstaltung vom Bundesamt für Statistik (BFS) in enger Zusammenarbeit mit Eurostat organisiert.
Statistische Zusammenarbeit Schweiz–EU: Anpassung bilaterales Abkommen 2004
Der Gemischte Ausschuss Schweiz-EU hat an seiner Sitzung vom 27. Oktober 2026 in Bern den Anhang A des bilateralen Statistikabkommens angepasst, damit die Statistiken der beiden Parteien weiterhin kohärent und vergleichbar bleiben. Der Bundesrat hatte diese Revision an seiner Sitzung vom 2. September 2026 gutgeheissen. Der neue Anhang A tritt umgehend in Kraft. Durch die regelmässigen Anpassungen kann die Eidgenossenschaft ihre internationale Sichtbarkeit und damit den Wirtschaftsstandort Schweiz stärken.
267 300 Personen beziehen wirtschaftliche Sozialhilfe
Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Sozialhilfestatistik technisch und methodisch grundlegend modernisiert. Die ersten, vollständig nach der neuen Methode erstellten Ergebnisse zeigen für 2025 eine Sozialhilfequote von 2,9%. Insgesamt wurden rund 267 300 Personen durch die wirtschaftliche Sozialhilfe unterstützt.